Ororatech VertreterInnen und lokale Partner posieren vor Live Dashboards zur Waldbrandüberwachung im Überwachungszentrum von Río Negro
© Ororatech

Ororatech sorgt für Brandschutz in Patagonien

Das Münchner Startup Ororatech setzt seine Waldbrand-Technologie in Río Negro ein. Gemeinsam mit GPTech und der Provinz soll das System mehr als 20 Millionen Hektar in Patagonien abdecken, eine Fläche so groß wie halb Spanien.

Das Münchner Startup Ororatech startet ein Großprojekt in Argentinien. Gemeinsam mit dem lokalen Technologieunternehmen GPTech und der Provinz Río Negro bringt das Unternehmen satellitengestützte Dienste zur Erkennung und Überwachung von Waldbränden in den Einsatz. Nach Angaben von Ororatech und der Provinz soll das System mehr als 20 Millionen Hektar in Patagonien abdecken. Für das Startup ist das ein weiterer internationaler Anwendungsfall seiner Wildfire Solution. 

Kern des Projekts sind 2 Kontrollzentren in Bariloche und El Bolsón. GPTech hat die Zentren nach Angaben von Ororatech gebaut und betreibt sie. Ororatech liefert die satellitengestützte Plattform, die thermische Daten und Warnmeldungen in nahezu Echtzeit bereitstellt. So sollen Einsatzkräfte und Verantwortliche dadurch Brände früher erkennen und Maßnahmen schneller koordinieren können.

Die Provinz Río Negro hatte den Ausbau des satellitengestützten Monitorings bereits im Januar angekündigt und am 13. Februar vorgestellt. Die Technik soll Frühwarnung, laufendes Monitoring und die Analyse von Bränden im gesamten Provinzgebiet ermöglichen.

Für Ororatech ist das Patagonien-Projekt wegweisend, weil die Technologie in einer großflächigen operativen Struktur eingesetzt wird. Neben Satellitendaten fließen laut Ororatech auch Bodendaten, Drohnenbilder und eine Starlink-gestützte Kommunikationsinfrastruktur ein. Das zeigt, dass die Software des Startups nicht nur Warnhinweise liefert, sondern Teil eines umfassenderen Systems für den Feuerwehreinsatz wird. 

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