Helsing, ein führendes europäisches Verteidigungstechnologie-Unternehmen, und Arx Robotics, Spezialist für unbemannte, Software-definierte Landsysteme, bündeln künftig ihre Kräfte. Ziel ist es, den bislang analogen und fragmentierten Landbereich zu digitalisieren, zu vernetzen und mit KI auszustatten. Streitkräfte sollen dadurch in Gefechtssituationen schneller, präziser und effizienter agieren können – auch über größere Distanzen hinweg.
Beide Startups greifen dabei auf Erfahrungen aus der Ukraine zurück, wo bereits heute vernetzte Technologien im Landbereich entscheidend sind. Ihre Partnerschaft hat eine klar europäische Ausrichtung: Neben der Ukraine stehen auch Projekte in Großbritannien und Deutschland auf der Agenda.
Gundbert Scherf, Co-CEO von Helsing, betont:
„Arx führt beim Thema unbemannte Landsysteme das Feld an. Und indem wir den Landbereich gemeinsam stärken, lösen wir Helsings Versprechen ein: die europäischen Demokratien durch technologischen Vorsprung zu schützen.“
Marc Wietfeld, CEO von Arx Robotics, ergänzt:
„Mit Helsing haben wir den best-in-class-Partner gefunden, der Technologiesprünge im europäischen Verteidigungssektor mit uns schafft. Wir werden zum Beispiel in Großbritannien, der Ukraine und Deutschland zusammenarbeiten, um europäischen und ukrainischen Streitkräften einen Technologievorteil zu verschaffen.”
Münchner Wurzeln, europäische Mission
Arx Robotics wurde 2022 in München gegründet. Die Gründer sind ehemalige Bundeswehr-Offiziere mit der Mission, intelligente, autonome Bodensysteme für moderne militärische Anwendungen zu entwickeln. Bereits heute setzen mehrere europäische Armeen, darunter die Ukraine, ihre Systeme ein.
Helsing entstand 2021 und positioniert sich selbst als Verteidigungsunternehmen für KI-basierte Lösungen zum Schutz europäischer Demokratien. Neben Software entwickelt das Startup inzwischen auch Drohnen, Fluggeräte und Unterwasserdrohnen. Seit einer Finanzierungsrunde im Sommer 2024 zählt Helsing zu den Unicorns.