Radical Dot
Eintrag zuletzt aktualisiert am 30. Juli 2024

Radical Dot skaliert eine disruptive chemische Technologie, die nicht recycelbaren Plastikabfall in essentielle chemische Bausteine umwandelt.

Zu Grunde liegende Probleme:
(1) Die chemische Industrie bezieht über 90 % ihrer Rohstoffe aus fossilen Brennstoffen und ist für über 4% der globalen Emissionen verantwortlich. Die Nutzung von Plastikabfällen als Alternative würde einen Problemstoff in eine nützliche Ressource verwandeln.
(2) Die heutigen Recyclingprozesse sind unzureichend und bieten keine erschwinglichen Lösungen für den Großteil des Plastikabfalls. Als Ergebnis werden über >90 % des Plastikabfalls weltweit nicht recycelt, was zu Umweltverschmutzung und zum Klimawandel durch Verbrennung beiträgt.
(3) Bestehende Plastik-Recyclingtechnologien sind aufgrund (i) der großen Vielfalt von Plastiktypen, (ii) der komplexen und kostspieligen Plastiksortierung und (iii) der geringen Toleranz gegenüber Verunreinigungen begrenzt. Historisch gesehen haben mechanisch recyclierte Materialien schlechte Materialeigenschaften erbracht und waren in ihrer Verwendung begrenzt. Auf der anderen Seite hatten aufkommende chemische Recyclingtechnologien Schwierigkeiten mit der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit aufgrund teurer Abfallsortierung und -reinigung.

Lösung: Radical Dot skaliert eine neuartige chemische Technologie zur Recycling von Plastikabfällen, die verbrannt oder auf Deponien gelagert werden. Wir produzieren zirkuläre und kostengünstige chemische Bausteine, die den bevorstehenden obligatorischen Recyclinggehalt in der Kunststoffbranche erfüllen. Wir zielen zunächst auf den spezifischen Markt für Essigsäure-Spezialpolymere ab. Langfristig streben wir an, Primärchemikalien zu erzeugen um den riesigen Markt von 400 Milliarden US-Dollar zu erschließen.

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Fakten
 
GründerInnen
 
Kontakt
 

2

GründerInnen

2024

Gründungsjahr

Seed-Stage

Stage

2

MitarbeiterInnen

B2B

Geschäftsmodell

Founder The founding team are globally recognized experts in the chemicals, plastics and waste industry. Previously at Systemiq, a sustainability think-and-do tank and consulting firm, we co-led the development of the chemicals practice, and most notably published Planet Positive Chemicals describing the net-zero transition of the global chemicals industry.
- Andreas Wagner is a chemist by training with extensive industry knowledge on the topics of energy transition with specific focus on hydrogen economy and CCUS. Amongst others, he led several reports with the Energy Transitions Commission. He holds a PhD from Cambridge, a MSc from Uppsala, and a BSc from TU Vienna.
- Alexandre Kremer has been one of the core plastic & waste expert at Systemiq from early days, both across Europe but also for three years in Indonesia commissioning waste management infrastructure on the ground (Project Stop). Alex holds three masters across chemical engineering (CPE Lyon), chemistry (UBC Vancouver) and sustainability & business (HEC Paris).

Firmensitz

Radical Dot
Lichtenbergstraße 4
85748 Garching bei München

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