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European Startup Prize for Mobility 2026: Bewerbungsphase gestartet

Noch bis 13. Juni 2026 läuft die Bewerbungsfrist für die 7. Runde des European Startup Prize for Mobility (EUSP). Das EU-Programm richtet sich an alle Mobility-Startups und bietet Zugang zu InvestorInnen, Politik und einem europaweiten Accelerator.

Was den European Startup Prize for Mobility von klassischen Wettbewerben unterscheidet, ist seine direkte Anbindung an europäische Institutionen und politische EntscheidungsträgerInnen. Das Programm bringt Startups nicht nur mit InvestorInnen und Corporates zusammen, sondern auch mit Akteuren wie der Europäischen Kommission, dem Parlament und der Europäischen Investitionsbank. Somit stellt er einen Hebel für regulatorischen Zugang und Markteintritt in mehreren Ländern dar.

Bewerbung 2026: Fristen, Zielgruppe und Auswahlprozess

Die aktuelle Bewerbungsphase läuft bis zum 13. Juni 2026. Teilnahmeberechtigt sind Startups aus der EU sowie aus Horizon-Europe-assoziierten Ländern – von Pre-Seed bis Series C.

Der Auswahlprozess erfolgt in mehreren Stufen:

  • Top 30: Zugang zu Demo Day mit EU-Institutionen und InvestorInnen
  • Top 10: Teilnahme am Accelerator-Programm (u. a. mit TUM Venture Labs)
  • Top 4: zusätzliche strategische Beratung und Sichtbarkeit

Die Bewertung erfolgt anhand von neun Kriterien, darunter Innovationsgrad, Marktpotenzial, Team, Klimawirkung und europäische Skalierbarkeit.

Bereits im Juli wird die Top 30 verkündet, die Award-Verleihung für die Top 10 Startups (inklusive Live-Pitches) erfolgt am 14. Oktober in Luxemburg. Die Gewinner der siebten Ausgabe profitieren dann ab November 2026 von einem umfassenden Accelerator-Programm, das gezielt auf Wachstum und Skalierung ausgerichtet ist. Dazu zählen strukturiertes Mentoring durch erfahrene UnternehmerInnen, InvestorInnen und BranchenexpertInnen, praxisnahe Workshops zu Themen wie Business Development, Fundraising, Internationalisierung, rechtlichen Rahmenbedingungen und Impact-Messung sowie der Zugang zum Innovations- und Forschungsökosystem der TUM Venture Labs.

Ergänzt wird das Programm durch europaweite Sichtbarkeit und Networking-Möglichkeiten innerhalb der Mobilitäts- und Innovationsszene. Durch den direkten Austausch mit SpitzenforscherInnen, BranchenführerInnen und KapitalgeberInnen werden Startups entlang der gesamten Entwicklungskette unterstützt – von der frühen Validierung bis zum Aufbau skalierbarer, wirkungsorientierter Mobilitätsunternehmen.

Fokus auf nachhaltige und digitale Mobilität

Inhaltlich adressiert der Preis gezielt Startups, die an der Transformation des Verkehrssektors arbeiten. Dazu zählen unter anderem Dekarbonisierung von Transportlösungen, Digitalisierung von Infrastruktur und Logistik, neue Mobilitätsformen (z. B. Rail, Maritime, Urban Mobility), aber auch Technologien wie KI, IoT oder alternative Antriebe. Ergänzend werden mehrere Sonderpreise vergeben, etwa für Female Founders, akademische Spin-offs oder besonders hohe CO2-Einsparungen.

Der European Startup Prize for Mobility ist mehr als ein Wettbewerb

Der Mehrwert liegt vor allem im Netzwerk: Startups erhalten Sichtbarkeit bei über 50 europäischen VCs und Corporates sowie Zugang zu Pilotprojekten, Fördermitteln und internationalen Partnerschaften.

Auch jenseits der FinalistInnen profitieren BewerberInnen, denn bereits im Auswahlprozess werden Profile mit Partnern geteilt, was potenzielle Kooperationen und Investments anstoßen kann.

Bedeutung für Münchner und deutsche Mobility-Startups

Für Münchner Startups aus den Bereichen Mobility, Deeptech oder Climatetech ist der EUSP besonders relevant. Mit TUM Venture Labs ist ein zentraler Akteur des lokalen Ökosystems direkt in das Accelerator-Programm eingebunden. Damit fungiert der Wettbewerb nicht nur als europäische Bühne, sondern auch als Brücke zwischen regionalen Innovationszentren und EU-weiter Skalierung.

Sources

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Bernd Heppel

Bernd Heppel is an online and multimedia editor at Munich Startup. He has more than ten years of experience in digital journalism, social media, content production and PR – including at Burda Verlag and Bavaria Fiction.

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