Der LabCampus, gelegen am westlichen Rand des Münchner Flughafens, entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Innovationsstandort für die Münchner Startup-Community und weitere ZukunftsakteurInnen. Das nun im Fokus stehende erste Quartier, auch bekannt als „Pioneer Quarter“, etabliert den Auftakt einer Campus-Entwicklung in identitätsstiftender Dimension.
Die Planungen für das Pioneer Quarter umfassen insgesamt sechs neue Gebäude, nummeriert von LAB 47 bis LAB 60. Sie sollen eine klare architektonische Identität schaffen und zugleich in ihrer Nutzung flexibel bleiben – von Multi-Tenant-Büroflächen bis hin zu individuell gestaltbaren Headquarters. Im Zentrum des Quartiers entsteht der Pioneer Square, ein großzügiger, öffentlicher Platz, der als verbindendes Element fungiert. Zudem ist eine vernetzende Wegeverbindung geplant, die die Gebäude miteinander verbindet und die Aufenthaltsqualität steigert.
Zielgruppen, Nutzung und Entwicklungsperspektive
Das Quartier richtet sich gezielt an zukunftsorientierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Neben Showrooms, Eventflächen und Gastronomiebestandteilen sollen auch Räume für Forschung, Prototyping sowie Gemeinschaftsbereiche bereitstehen.
Mit der fast vollständigen Belegung der bestehenden Gebäude LAB 48 und LAB 52 sowie dem bevorstehenden Bezug durch die Technische Universität München (TUM) gewinnt der Standort bereits an Vitalität. Der TUM-Einzug soll Anfang 2026 erfolgen und das Campus-Profil weiter stärken.
Der LabCampus zahlt mit seiner Entwicklung auch auf die Innovationsstrategie „Innovationsagenda 2030“ der Stadt München ein. Mit der Agenda will die Landeshaupstadt das Ziel verfolgen, München als europäischen Spitzenstandort für KI, Cleantech und skalierbare Innovationen zu etablieren. Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München, meint dazu:
„Interdisziplinäre Orte wie der LabCampus sind essenziell für echte Innovation. Wo Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung zusammenkommen, entsteht eine dynamische Plattform für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Gestalten.“
Perspektive für Münchner Startups
Für die Münchner Startup-Community eröffnet das Pioneer Quarter neue Chancen: Die Nähe zu globalen Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Co-Working-Flächen schafft ideale Vernetzungs- und Wachstumspotenziale. Flexible Mieteinheiten erlauben einen Einzug in ein Umfeld, das inspirierend und zugleich professionell ist – leistungsstarke Infrastruktur inklusive. Die Möglichkeit, Showrooms oder Prototyping-Flächen zu nutzen, bietet Startups eine Bühne im Austausch mit etablierten Playern.
„Mit dem neuen Pioneer Quarter setzen wir unseren Weg fort, LabCampus zu einem führenden Innovations-Hub in Europa zu machen – vernetzt, international und inspiriert vom unternehmerischen Geist Münchens“,
zeigt sich René Droese, Geschäftsführer von LabCampus sicher.