Enerkii hat eine Finanzierung in unbekannter Höhe unter der Führung des World Fund abgeschlossen. Der VC gilt als führend im europäischen Climatetech-Bereich. Das Jungunternehmen will mit dem Kapital seine europäische Expansion vorantreiben und zentrale Stellen besetzen. Ziel ist es, zum führenden Anbieter dezentraler erneuerbarer Energie für Industrie und Gewerbe in Europa zu werden.
Enerkii wurde im März 2024 von David Balensiefen, Henry Thierhoff und Hendrik Abel gegründet. Das Startup bietet eine kombinierte Software- und Hardwarelösung, die Industrieunternehmen Zugang zu grüner Energie verschafft – ohne eigenes Investitionsrisiko.
Mit dem eigens entwickelten Enerkii OS kalkuliert das Unternehmen in kurzer Zeit die optimale Energiesystemkonfiguration für einzelne Standorte. Anschließend übernimmt das Startup im Energy-as-a-Service-Modell die Finanzierung, Installation und den Betrieb der Systeme direkt beim Kunden. Zum Einsatz kommen dabei PV-Anlagen, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur und ein System zur smarten Reststrombeschaffung. Enerkii agiert dabei als unabhängiger Energieversorger.
„Was bisher gefehlt hat, ist ein Anlagenbetreiber, der Know-how, Finanzierung und Betrieb aus einer Hand anbieten kann. Mit Enerkii schließen wir diese Lücke. Es gibt keine Investitionen, keine Komplexität. Wir verdienen nur, wenn der Kunde spart. Das macht die Dekarbonisierung zu einem No-Brainer und zu einem unmittelbaren Wettbewerbsvorteil“,
so Hendrik Abel, Mitgründer von Enerkii.
Laut Unternehmensangaben sparen Kunden im Schnitt 50 Prozent im Vergleich zu ihrer bisherigen Stromrechnung. Gleichzeitig erhalten sie eine resiliente, autarke Stromversorgung.
Henry Thierhoff, ebenfalls Mitgründer des Startups, sagt:
„Wir bieten ein Paket, bei dem Nachhaltigkeit nicht nur ein altruistischer Akt ist, der mit einer grünen Prämie belohnt wird, sondern bei dem es tatsächlich einen grünen Rabatt gibt.“
Enerkii hat nach eigenen Angaben bereits 18 Verträge mit namhaften deutschen Industrieunternehmen abgeschlossen. Die geplanten Anlagen verfügen über eine Gesamtkapazität von mehr als 87 Megawatt.
Daria Saharova, General Partner beim World Fund, sagt:
„Mehr als ein Viertel des Energieverbrauchs in der EU entfällt auf die Industrie, aber 80 Prozent der deutschen Industriestandorte sind immer noch auf fossile Brennstoffe angewiesen. Enerkii ändert das. Das Unternehmen senkt die Energierechnungen um 50 Prozent, beseitigt das Risiko für die Kunden und verringert die Emissionen. Geführt von Unternehmern, die bereits erfolgreich waren, ist Enerkii in der Lage, einen der umweltschädlichsten Sektoren Europas zu dekarbonisieren.“