Munich Startup Award: Ein Blick zurück

Auf der Bits & Pretzels 2016 fing alles an: Munich Startup verlieh dort zum ersten Mal an das Münchner Startup, das sich beim Pitch-Wettbewerb des Gründerfestivals am besten geschlagen hatte, den mit 5.000 Euro dotierten Munich Startup Award. Die Verleihung fand auch nicht irgendwo statt, sondern mitten auf dem Oktoberfest – Corona-Jahre natürlich ausgenommen. Seit diesem Jahr hat sich allerdings einiges geändert: Der Award ist nun Bestandteil des Munich Startup Festivals – ausgezeichnet wurde bei der ersten Ausgabe Deepdrive – und auf der Bits & Pretzels wird zukünftig der Munich Startup Special Prize an das beste Münchner Startup auf der Bits & Pretzels verliehen. Dieser Preis ist mit 2.500 Euro dotiert. Bevor es soweit ist, werfen wir einen Blick zurück auf die Münchner Startups, die bereits mit einem Munich Startup Award auf der Bits & Pretzels gewürdigt wurden.

Pixel Robotics
2022: 2021 fand weder die Bits noch das Oktoberfest statt. Aber im Jahr darauf ging es weiter: Sieger des Munich Startup Awards 2022 war Pixel Robotics. Das von Johannes und Valentin Plapp 2020 gegründete Robotic-Startup baut intelligente, wahrnehmungsgesteuerte Roboter, die auf die Intralogistik zugeschnitten sind. Mithilfe einer KI-Vision-Infrastruktur entsteht ein digitaler Zwilling des Betriebsbereiches. Anhand dieses Echtzeitzwillings können die Roboter des Münchner Startups mit ihren menschlichen KollegInnen autonom zusammenarbeiten. Über den Munich Startup Award zeigte sich Pixel Robotics sichtlich erfreut: „Die Bits & Pretzels und der Pitch-Wettbewerb waren allein schon ein Riesenerlebnis. Dass wir jetzt auch noch den Munich Startup Award gewinnen, freut uns natürlich noch mehr. Das Preisgeld werden wir zum einen ins Team investieren, denn die letzten beiden Jahre waren wir hauptsächlich mit der Produktentwicklung beschäftigt, damit wir es zum Kunden bringen – das muss jetzt auch mal gefeiert werden, dass wir das geschafft haben. Und ein Teil des Geldes – wir sind ja nunmal ein Startup – wird auch direkt wieder ins Produkt gesteckt.“ (Foto: Lukas Lindner / Munich Startup)
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