Data Scientists sind gefragt wie nie, so eine Bitkom-Studie. Auch Mitarbeiter und Abteilungen jenseits der Daten-Analyse sind stark von der Digitalisierung betroffen.
Jedes siebte deutsche Unternehmen (14 Prozent) mit mehr als 100 Angestellten beschäftigt nach Angaben einer Bitkom-Studie mindestens einen Data Scientist. Im Vorjahr waren es nur 4 Prozent. In nur einem Jahr hat sich diese Zahl damit auf das dreieinhalbfache erhöht.
Umgang mit Daten bestimmt Erfolg
Mehr als die Hälfte der vom Digitalverband befragten 954 Firmen will zudem die Investitionen in Datenanalyse-Software in diesem Jahr steigern. Dr. Axel Pols, Geschäftsführer von Bitkom Research, sagt:
„Der Erfolg in der digitalen Welt wird ganz entscheidend dadurch mitbestimmt, wie Unternehmen mit den Daten umgehen, die in den verschiedensten Geschäftsbereichen anfallen. Wer die Wünsche seiner Kunden nicht nur kennt, sondern versteht, oder wer vorhersagen kann, wann eine Maschine gewartet werden muss, der hat einen sofort messbaren Vorteil gegenüber den Wettbewerbern, die diesen Datenschatz nicht heben.“
Auch viele andere Tätigkeiten werden sich verändern. So sieht mit 49 Prozent fast jedes zweite Unternehmen starke oder sehr starke Auswirkungen durch die Digitalisierung auf Mitarbeiter und Arbeitsplätze.
Die Befragten sehen unterschiedlich starken Einfluss der Digitalisierung auf verschiedene Unternehmensbereiche. So geben rund zwei Drittel an, sie beobachteten große Auswirkungen der Digitalisierung auf Marketing und Vertrieb, 59 Prozent sehen das mit Blick auf den Kundenkontakt. Dagegen gibt weniger als jedes zweite Unternehmen an, dass die Digitalisierung bislang Einfluss auf das Geschäftsmodell oder die angebotenen Produkte und Dienstleistungen hat.