Catalyst GER fördert Teams, die gesellschaftlich etwas bewirken wollen.
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Ihr habt eine Idee im Bereich Soziales und Geisteswissenschaften und braucht Unterstützung um sie in Form zu gießen? Das Programm Catalyst GER richtet sich an Forschende aus den Sozial- und Geisteswissenschaften und soll neue Wege in Richtung Startup oder anderer Transferformate eröffnen.

Die Technische Universität München beteiligt sich gemeinsam mit sieben weiteren Universitäten am Programm Catalyst GER. Ziel ist es, Forschungsergebnisse aus den Sozial- und Geisteswissenschaften stärker in die Anwendung zu bringen. Das Programm richtet sich überregional an Forschungsteams und Münchner Startups, die ihre Erkenntnisse entweder in Form eines Startups oder über andere Transferwege in die Praxis überführen wollen. Bewerbungsfrist ist der 4. Mai 2026.

Catalyst GER setzt damit in einem Bereich an, in dem Gründungs- und Transferstrukturen bislang oft schwächer ausgeprägt sind als bei technologischen Ausgründungen. Das Programm spricht damit auch Teams an, die bislang nicht über klassische Startup-Programme erreicht wurden.

Die TU München und Partner wollen damit auf eine Lücke im Transfer reagieren: Während technologische Ausgründungen häufig gefördert werden, fehlen für sozialwissenschaftliche Ansätze oft etablierte Strukturen. Catalyst GER soll diese Lücke schließen und Forschende bei der Entwicklung konkreter Anwendungen unterstützen.

Im Fokus stehen Fragestellungen wie demokratische Teilhabe, öffentliche Gesundheit oder lebenswerte Städte. Laut TU München entstehen in diesen Bereichen regelmäßig Ansätze mit gesellschaftlicher Wirkung. Der Transfer in konkrete Projekte oder Organisationen gelingt jedoch nicht immer.

Dreistufiges Trainingsprogramm

Catalyst GER ist als mehrstufiges Trainingsprogramm aufgebaut. Am 27. März startet die erste Phase mit Onlinekursen für Forschende. In dieser ersten Phase vermittelt der jeweilige Onlinekurs Grundlagen und Werkzeuge für den Wissenstransfer. Forschende erhalten Einblicke in mögliche Anwendungsfelder und lernen, Zielgruppen für ihre Arbeit zu definieren.

In der zweiten Phase können sich Teams noch bis zum 4. Mai mit konkreten Projekten bewerben. In Workshops arbeiten sie an der Weiterentwicklung ihrer Ansätze. Dabei liegt der Fokus nicht ausschließlich auf Startup-Gründungen. Auch Modelle wie Beratungsangebote, Weiterbildungsformate oder Initiativen sind Teil des Programms.

Ein Team wird mit dem TUM SHAPE Impact Award ausgezeichnet und in der dritten Phase besonders intensiv gefördert. 

Pilotprojekt mit acht Universitäten

TUM-Präsident Thomas F. Hofmann sagt: 

„Wir freuen uns darauf, neue Brücken zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und dem öffentlichen Sektor zu bauen und mit öffentlichen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen, politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern sowie Sozialunternehmen zusammenzuarbeiten.“

Das Programm ist Teil der strategischen Ausrichtung der Hochschule. Für transferorientierte Teams aus den Sozial- und Geisteswissenschaften entsteht damit ein zusätzlicher Zugang zu strukturierter Unterstützung. Hier findet ihr mehr zu Catalyst GER.

Im April lädt die TU München übrigens auch zum Social Business Meetup ein. Die Teilnahme ist kostenlos. Mehr zum Event findest du hier.

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