Planqc sichert sich den Deutschen Gründerpreis 2025 in der Kategorie Startup. Die Jury würdigte die klare Skalierbarkeit des Geschäftsmodells, das sich auf drei Säulen stützt: Hardware-Vertrieb, cloudbasiertes Quantum Computing as a Service und Software-Entwicklung. Damit habe das Unternehmen bewiesen, wie sich „Quantencomputing made in Germany“ in die Praxis bringen lässt.
Quantencomputer aus Garching
Planqc entwickelt Quantencomputer, die mit neutralen Atomen als Quantenbits rechnen – ein Ansatz, der besonders energieeffizient arbeitet, da die Systeme bei Raumtemperatur laufen.
„Diese Auszeichnung ist für uns eine enorme Bestätigung. Sie zeigt, dass wir mit unserer Technologie nicht nur wissenschaftlich, sondern auch unternehmerisch überzeugen können. Wir wollen Quantencomputing gemeinsam mit starken Partnern aus Industrie und Wissenschaft in die Praxis bringen und Deutschland und Europa zu einer führenden Position in dieser zukunftsweisenden Branche verhelfen. Genau das würdigt dieser Preis“,
sagt Alexander Glätzle, CEO und Mitgründer von Planqc.
Das Startup wurde 2022 als erstes Spin-off des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik im Munich Quantum Valley gegründet. Heute zählt Planqc zu den Pionieren digitaler Quantencomputer in Deutschland. Gemeinsam mit dem Leibniz-Rechenzentrum und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt arbeitet das Startup an Systemen mit bis zu 1.000 Qubits, die bis 2027 entstehen sollen. Zudem kooperiert Planqc mit Partnern wie Airbus, ESA und Fraunhofer in Softwareprojekten.
„Dieser Erfolg ist das Verdienst des gesamten Teams. Wir wollen beweisen, dass es in Deutschland möglich ist, Spitzenforschung in erfolgreiche Unternehmen umzusetzen. Der Gründerpreis gibt uns den Rückenwind, unsere Technologie international auszurollen und völlig neue Möglichkeiten für Wirtschaft und Gesellschaft zu eröffnen“,
erklärt Sebastian Blatt, CTO und Mitgründer von Planqc.
Der Deutsche Gründerpreis zählt zu den renommiertesten Wirtschaftspreisen Deutschlands und wird von ZDF, Porsche, Sparkasse und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vergeben. Weitere Informationen zum Preis und der diesjährigen Verleihung gibt es hier.