Foto: Michael Nagy / Landeshauptstadt München

Innovationspreis 2025: Diese Teams überzeugen München

Fünf Teams erhalten den Städtischen Innovationspreis 2025. Ihre Lösungen verbessern digitale Prozesse, Integration, Biodiversität, Kunstvermittlung und Datenzugang in München. Nun starten sie in die Co-Creation-Phase mit der Stadtverwaltung.

Die Landeshauptstadt München hat zum achten Mal den Städtischen Innovationspreis verliehen. Ausgezeichnet wurden MCube Consulting, Atopia Space, Hula Earth, Proband15 sowie das Team Social Guide. Sie konnten mit ihren Lösungen für aktuelle Herausforderungen der Stadtverwaltung überzeugen.

Der Innovationswettbewerb wird jährlich vom Referat für Arbeit und Wirtschaft ausgerichtet. Ziel ist es, die Stadtverwaltung mithilfe von digitalen Innovationen kontinuierlich weiterzuentwickeln und München als Smart City zu stärken. Bürgermeister Dominik Krause meint:

„Als Bürgermeister ist mir wichtig, dass die Stadt nicht nur einen hervorragenden Service für die BürgerInnen bietet, sondern auch gegenüber der Wirtschaft als moderne Partnerin auftritt. Es ist deshalb für den Hightech-Standort München elementar, dass wir uns als Stadtverwaltung immer wieder weiterentwickeln, neue Wege gehen und offen für Veränderungen bleiben. Der Innovationswettbewerb ist ein Treiber von Neuerungen innerhalb der Verwaltung, er regt uns an, München noch smarter zu machen und damit bereit für die Zukunft. Herzlichen Glückwunsch an die PreisträgerInnen.“

Jedes Siegerteam erhält 10.000 Euro Preisgeld sowie ein Umsetzungsbudget von bis zu 25.000 Euro für die anstehende Co-Creation-Phase mit der Stadtverwaltung.

Die prämierten Projekte im Überblick

MCube Consulting verbessert mit seiner Plattform den Genehmigungsprozess für die rund 9.000 Veranstaltungen, die jährlich in München stattfinden. Eine intuitive Nutzerführung, automatisierte Kommunikation und geodatenbasierte Risikobewertung sollen die Planungssicherheit und Koordination deutlich erhöhen.

Das Team Social Guide reagiert auf die Herausforderungen bei der digitalen Beantragung humanitärer Aufenthaltstitel. Mithilfe eines digitalen Assistenten wird der Antragsprozess für Geflüchtete verständlicher und zugänglicher. Das Team bringt eigene Migrationserfahrungen und IT-Expertise in die Lösung ein.

Atopia Space überträgt temporäre Kunst im öffentlichen Raum in den Digitalen Zwilling Münchens. Damit wird Kunst digital verlängert, archiviert und interaktiv erlebbar. Die Plattform integriert neuartige Features wie KI-KuratorInnen und kuratierbare Templates.

Hula Earth bringt mit bioakustischen IoT-Sensoren und KI-gestützter Auswertung Transparenz in die Biodiversität der Stadt. Die Lösung liefert präzise, digital verfügbare Daten zu Tier- und Pflanzenvorkommen, was eine datenbasierte Weiterentwicklung von Artenhilfsprogrammen ermöglicht.

Proband15 stellt mit „Datengartl’n“ eine Plattform zur Verfügung, die offene Verwaltungsdaten visualisiert und analysierbar macht. Ziel ist es, die Nutzung von Open Data für BürgerInnen, Verwaltung und Forschung gleichermaßen zu fördern.

Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft, fasst zusammen:

„Mit dem Innovationspreis zeichnen wir die erfolgversprechendsten Lösungsvorschläge der städtischen Challenges aus und geben den Startschuss dafür, die Ideen in einem Co-Creation-Projekt gemeinsam mit Kooperationspartnern weiterzuentwickeln und in der Stadt zu testen. Ein bewährtes Format und Best Practice für die Zusammenarbeit zwischen Startups und einer innovativen Stadtverwaltung.“

Die nächste Wettbewerbsrunde für den Innovationspreis startet im Frühjahr 2026. Interessierte können sich bereits jetzt auf der zugehörigen Website für weitere Informationen registrieren.

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