Grafik: Munich Innovation Ecosystem GmbH

München startet mit Innovationsagenda 2030

Mit der Innovationsagenda 2030 verfolgt ein starkes Bündnis aus Stadt, Wirtschaft und Wissenschaft das Ziel, München als führenden europäischen Innovationsstandort zu etablieren. Im Fokus stehen KI, Scaleups, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Teilhabe.

Das nächste Level für den Startup-Standort München ist eingeläutet. Mit der Innovationsagenda 2030 startet die bayerische Landeshauptstadt eine breit angelegte Initiative zur Stärkung von technologischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Innovationskraft. Hinter dem Vorhaben steht ein Zusammenschluss zentraler Akteure aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft. Gemeinsam wollen sie die Rahmenbedingungen für Startups, Scaleups und Zukunftstechnologien verbessern und neue Impulse für eine nachhaltige Stadtentwicklung setzen. Erklärtes Ziel: Bis 2030 ist München eine führende KI- und Startup-Hochburg Europas – mit internationaler Strahlkraft und starker regionaler Verankerung.

Fünf Handlungsfelder geben die Richtung vor

Die Agenda basiert auf fünf strategischen Handlungsfeldern. Unter dem Titel Scaleup City 2030 entsteht eine gezielte Förderung für schnell wachsende Startups. Das Handlungsfeld adressiert zentrale Standortfaktoren wie Produktionsflächen, Netzwerke und politische Sichtbarkeit. Erste Maßnahmen sind das Scaleup Council und die Initiative Innovativer Mittelstand.

Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK München und Oberbayern, betont:

„Mit dem Scaleup Council schaffen wir eine Plattform für unsere aufstrebenden Wachstumsstars: Wir adressieren die konkreten Anliegen der Scaleups an Politik und Verwaltung, wir unterstützen bei der Umsetzung von Investitionen, Produktionserweiterungen und beim Zugang zu den Weltmärkten sowie bei der Aus- und Weiterbildung. Gemeinsam werden wir Münchens Vorreiterrolle als Hightech-Standort für die junge Wirtschaft weiter ausbauen, angekündigte Scaleup-Förderstrategien aus Berlin und Brüssel lokal umsetzen und den Weg für die Unternehmen der Zukunft ebnen.“

Im Handlungsfeld KI-Hub München steht das House of AI im Zentrum. Der neue physische und virtuelle Campus bietet eine gemeinsame Plattform für Forschung, Entwicklung und Co-Creation. Dazu erklärt Frizzi Engler-Hamm, CEO des Munich Innovation Ecosystem:

„Die räumliche Nähe zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Startups schafft ideale Voraussetzungen für eine effiziente Zusammenarbeit in der KI-Entwicklung – so können praxisnahe Lösungen schneller realisiert und in Wirtschaft und Gesellschaft wirksam eingesetzt werden.“

Nachhaltigkeit, Teilhabe und Sichtbarkeit

Das Handlungsfeld CleanTech Hub 2030 legt den Fokus auf Kreislaufwirtschaft. Der Zero Waste Innovation Hub begleitet Unternehmen mit Beratungsangeboten und der Einbindung zirkulärer Startups auf dem Weg zu nachhaltigen Geschäftsmodellen.

Gleichzeitig setzt die Innovationsagenda auf eine breite gesellschaftliche Einbindung. Stärkung der Innovationsoffenheit, Beteiligung und Experimentierfreude stehen im Vordergrund. Plattformen und Räume für Austausch und Co-Creation sollen praxisnahe Lösungen ermöglichen. Und schließlich sollen auch gezielte Marketingmaßnahmen Münchens Erfolg als führenden Innovations- und Startup-Standort in Europa sichern.

„Startups und Scaleups stehen für Innovationen und für die Wirtschaft und den Wohlstand von Morgen. Deshalb ist mir ihre Förderung so wichtig. Mit der Innovationsagenda 2030 stellen wir uns gut für die Zukunft auf und setzen international ein starkes Zeichen. Dabei gelingen Innovation und Fortschritt nur im gemeinsamen Austausch und in der Kooperation zwischen verschiedenen Akteuren. Es braucht die Zusammenarbeit von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und der Stadtverwaltung, um die großen Herausforderungen der Zukunft zu meistern“,

so Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München.

Die Innovationsagenda 2030 wird getragen vom Munich Innovation Ecosystem, ihren Shareholdern Start2 Group, Strascheg Center for Entrepreneurship und UnternehmerTUM, dem Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München, der IHK für München und Oberbayern sowie vielen weiteren Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand.

Jetzt mitgestalten!

Die Innovationsagenda 2030 lebt vom Mitmachen. Alle GründerInnen, InvestorInnen, ForscherInnen und BürgerInnen sind eingeladen, sich aktiv einzubringen und München gemeinsam innovativer zu machen.

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